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Was glaubsch eigentli ...?

Grosser Erfolg der Weesner Sekundarschülerinnen beim Diözesanen Wettbewerb in St. Gallen. Bericht >>
Vernissage am 20. Mai 2011, 19:00 Uhr im Sekundarschulhaus in Weesen. Plakat >>

Fotos der Vernissage vom 20. Mai 2011

Pressebericht:

© Die Südostschweiz; 23.05.2011; Seite 7
Ausgabe Gaster und See Region

Tanzen kann auch Religion sein

Vier Schülerinnen der zweiten Sekundarklasse Weesen-Amden gelangten mit ihrem Bild auf die vordersten Ränge beim Wettbewerb «Was glaubsch  eigentli» der Fachstelle für kirchliche Jugendarbeit.

Von Gabi Heussi

Amden/Weesen. – «Für uns ist das Tanzen Religion», sagten die vier Gewinnerinnen anlässlich der Vernissage im Oberstufenschulhaus in Weesen. Nikita Bauer, Edolinda Hulaj, Arzu Destan und Sara Spirig strahlten an diesem Abend um die Wette und liessen sich feiern, denn ihr Bild «Leichtigkeit» gehört zu den Siegerbildern. Ihre Gedanken zum Bild: «Tanzen gibt uns die Leichtigkeit, die wir brauche, um das Leben zu meistern.»

Offene und ehrliche Diskussionen

Die Diözesane Arbeitsstelle für kirchliche Jugendarbeit der Diözese St. Gallen schrieb zu ihrer 20-Jahr-Feier diesen Foto- und Filmwettbewerb für Jugendliche im Alter von 13 bis 19 Jahren aus. Der Titel lautete «Was glaubsch eigentli?».

Zusammen mit dem Pfarreibeauftragten der Katholischen Kirchgemeinde Weesen, Pavel Gorski und der Fachlehrerin für bildnerisches Gestalten Judith Berchtold setzten sich die Schüler der zweiten Sekundarklasse in Weesen im Rahmen des interdisziplinären Projekts «Kunst und Religion» mit diesem Thema auseinander.

«Wir diskutierten unsere zum Teil völlig verschiedenen Ansichten und Meinungen», sagte Sara Spirig. Grosse Aha-Erlebnisse habe es aber keine gegeben, denn man kenne sich in dieser Klasse so gut, dass bereits vieles schon bekannt gewesen sei.

Fachlehrerin Berchtold betonte, dass sehr aufgeschlossen und vor allem respektvoll diskutiert wurde. «Die Arbeiten zeigen, wie viel Positives und Kraft in diesen Jugendlichen steckt», so Berchtold.

Glaube an Freundschaft

Neben dem Siegerbild waren auch die zehn anderen Werke ausgestellt und mit den persönlichen Gedanken der Künstler versehen. Diese Gedanken formulierten die Jugendlichen an der Vernissage vor versammeltem Publikum.

Dabei erfuhren die Gäste, dass der Glaube nicht explizit mit der Kirche verbunden sein muss, dass Glaube auch der Zusammenhalt, die Freundschaft, Familie oder Gemeinschaft sein kann.

Und doch waren auf verschiedenen Bildern christliche Symbole enthalten. «Mein erster Gedanke zu Beginn unserer Projektarbeit war das Kreuz» sagte Sara Spirig. Und so steht bei ihrem Bild: «Der Glaube hat nicht nur den Sinn, sondern auch die Freude in die Welt gebracht.»

Einen passenden Rahmen zu dieser Vernissage gestaltete der Chor der ersten Sekundarklasse. Unter der Leitung von Therese Dürr sangen sie Lieder wie «Heaven» von Gotthard oder «Wänns letschtä Stündli schlaht» von Polo Hofer.

Tanzen macht frei: Siegerbild. Bild Gabi Heussi